Den Mehrpreis zurückverdienen
Vergleichen Sie den Unterschied der Kartenpreise mit 25 Prozent Ihrer rabattfähigen Flexpreis-Ausgaben. Das ist der zusätzliche Rabatt der 50er gegenüber der 25er-Karte. Sparpreis-Ausgaben verändern diesen Abstand nicht.
Die 50er kostet 81,10 € mehr in der 2. Klasse und 159,10 € mehr in der 1. Klasse. Diesen Unterschied gleichen ungefähr 324,40 € beziehungsweise 636,40 € rabattfähige Flexpreis-Ausgaben aus. Erst darüber wird die 50er gegenüber der 25er günstiger. Die Rundung einzelner Tickets kann das Ergebnis um wenige Cent verschieben.
Die wichtigen Beträge unterscheiden
| Welche Frage? | Gleichstand im Modell |
|---|---|
| BahnCard 25 gegenüber keiner Karte | 163,60 € rabattfähige Ausgaben |
| BahnCard 50 gegenüber keiner Karte, nur Flexpreise | 244,00 € Flexpreis-Ausgaben |
| BahnCard 50 gegenüber BahnCard 25 | 324,40 € Flexpreis-Ausgaben |
Erst über dem Gleichstand entsteht der jeweilige Vorteil. Die Rundung je Ticket kann die genaue Grenze geringfügig verändern.
Die Grenze zwischen den Karten bezieht sich auf Flexpreis-Ausgaben. Sie ist keine Grenze für Ihre gesamten Bahnausgaben. Sparpreis-Ausgaben erhöhen den gemeinsamen Ticketrabatt, ändern den Abstand zwischen den Karten aber nicht.
Vier Reisebudgets zum Nachrechnen
| Fahrten ohne Karte | Ohne Karte | Mit 25 | Mit 50 |
|---|---|---|---|
| 100,00 € Sparpreis | 100,00 € | 115,90 € | 197,00 € |
| 400,00 € Sparpreis | 400,00 € | 340,90 € | 422,00 € |
| 200,00 € Flexpreis + 400,00 € Sparpreis | 600,00 € | 490,90 € | 522,00 € |
| 800,00 € Flexpreis | 800,00 € | 640,90 € | 522,00 € |
Die Fahrtausgaben sind frei gewählte Beispiele, keine typischen Seniorenbudgets und keine gefundenen Reiseangebote. Gerechnet wird für die 2. Klasse mit den regulären Kartenpreisen, ohne Zusatzkosten oder Aktionen.
Auch ohne Karte vergleichen
Dass die 50er günstiger als die 25er ist, genügt nicht. Erst wenn die Kartenkosten insgesamt unter den Kosten ohne Karte liegen, ergibt sich ein positiver Vorteil. Weniger Fahrten als geplant können die Entscheidung ändern.
Warum die größere Zahl nicht immer mehr spart
Wenn Ihre passenden Fahrkarten überwiegend Sparpreise sind, erhalten Sie mit beiden Karten denselben prozentualen Ticketrabatt. Der höhere Kaufpreis der 50er muss dann aus anderen rabattfähigen Flexpreis-Fahrten ausgeglichen werden. Kaufen Sie Flexpreise nicht nur deshalb, um die teurere Karte besser auszunutzen.
Ein realistischer Vergleich beginnt mit Ihren Reiseplänen: Besuche mit früh feststehender Abfahrt, spontane Fahrten oder ein Rückweg mit offenem Ende. Rechnen Sie mit den tatsächlich passenden Angeboten, nicht mit dem teuersten Preis als künstlichem Sparmaßstab.
Wenn Sie weniger fahren als gedacht
Sehen Sie sich vor dem Kauf auch ein ruhigeres Reisejahr an. Welche Besuche finden sicher statt, welche sind nur eine Idee? Rechnen Sie zunächst mit den sicheren Fahrten und ergänzen Sie die weiteren getrennt. Eine geringe rechnerische Ersparnis kann verschwinden, wenn schon eine einzige Reise entfällt.
Der günstigste Tarif und die passende Karte sind zwei Entscheidungen. Vergleichen Sie für dieselben Reisetage zuerst brauchbare Verbindungen und anschließend deren BahnCard-Kosten.
Wenn eine einzelne teure Reise das Ergebnis bestimmt
Prüfen Sie, wie sicher gerade diese Reise ist. Fällt sie weg, kann sich die Kartenwahl ändern, obwohl alle anderen Besuche gleich bleiben. Rechnen Sie Ihren Plan einmal mit und einmal ohne diese Reise in der Eingabe „Einzelne Fahrten“.
Verwenden Sie dabei echte passende Preise oder deutlich als Schätzung gedachte Beträge. Ein Sparpreis für einen unbrauchbaren Frühzug und ein Flexpreis für Ihre gewünschte Abfahrt sind keine gleichwertigen Angebote. Zuerst eine passende Verbindung auswählen.
