Es gibt zwei unterschiedliche Schwellen
Bei ausschließlich Flexpreisen deckt die 50er in der 2. Klasse ihren eigenen Kaufpreis bei 244,00 € rabattfähigen Ausgaben. Das ist der Gleichstand gegenüber Reisen ohne Karte.
Um zusätzlich die günstigere 25er einzuholen, braucht es 324,40 € Flexpreis-Ausgaben. Dort kosten beide Karten im Modell gleich viel. Erst darüber liegt die 50er vorn. Sparpreis-Ausgaben verändern diesen Abstand nicht. Die Cent-Rundung einzelner Tickets kann die genaue Grenze geringfügig verschieben.
Ein Beispiel für ein Reisejahr mit Flexpreisen
Rechenbeispiel mit angenommenen 800 Euro Flexpreis-Ausgaben: Ohne Karte zahlen Sie 800 Euro, mit der 25er 640,90 € und mit der 50er 522,00 €. Beide Kartenpreise der 2. Klasse sind enthalten. Die 50er spart in diesem Beispiel 278,00 € gegenüber Reisen ohne Karte.
Ob Sie solche Ausgaben haben, hängt von Ihren passenden Tickets ab. Ein höherer Flexpreis nur als Rechenbasis macht den Kauf einer Karte nicht sinnvoller.
Die Karte macht Ihren Sparpreis nicht flexibel
Ein Sparpreis bleibt an den gebuchten Fernverkehrszug gebunden, auch wenn Sie eine BahnCard 50 besitzen. Freiere Zugwahl erhalten Sie durch das passende Flexpreis-Ticket innerhalb seiner Gültigkeit, nicht durch die Karte allein.
Auch ein Sitzplatz ist durch die BahnCard nicht zugesichert. Vergleichen Sie Reservierung, Umstiege und Stornobedingungen gesondert. Sparpreis und Flexpreis verständlich vergleichen.
Wenn sich Ihre Pläne ändern können
Rechnen Sie zuerst mit den sicheren Reisen. Der Jahrespreis der Karte bleibt auch dann bestehen, wenn Besuche oder Ausflüge ausfallen. Der einfache Rechner zeigt zusätzlich ein ruhigeres Reisejahr mit weniger Fahrten.
Eine bereits bezahlte Karte oder ein Wechsel während der Laufzeit braucht eine andere Kostenbasis. Klären Sie Restlaufzeit und Wechselbedingungen beim Anbieter; der Neukaufvergleich trifft dafür keine Entscheidung.
Beginn, Nachweis und Verlängerung
Für die Seniorenvariante zählt Ihr Alter von mindestens 65 Jahren am ersten Geltungstag. Wählen Sie die passende Wagenklasse und lesen Sie Verlängerung und Kündigungsfrist vor Abschluss. Ohne Smartphone ist das PDF-Ersatzdokument aus dem DB-Kundenkonto nutzbar.
Brauchen Sie wirklich häufig flexible Tickets?
Eine offene Rückfahrzeit kann wichtig sein, wenn das Ende eines Termins nicht feststeht. Ein schon fest vereinbarter Familienbesuch braucht aber vielleicht keinen Flexpreis in beiden Richtungen. Prüfen Sie Hin- und Rückfahrt getrennt, bevor Sie für das ganze Jahr nur Flexpreise annehmen.
Die größere Ersparnis gegenüber einem teuren Flexpreis beweist nicht, dass dies Ihre günstigste passende Reise ist. Vergleichen Sie zuerst die tatsächlich brauchbaren Ticketarten und anschließend den Kartenpreis. So hängt die Entscheidung an Ihren Bedürfnissen und nicht am größten Prozentzeichen.
