Ihre Rechte

Diese Unterlagen helfen bei Ihrer Erstattung

Halten Sie Fahrkarte, geplante und tatsächliche Ankunft sowie Belege für zusätzliche Ausgaben zusammen. So lässt sich Ihre Forderung leichter prüfen und Sie müssen später weniger rekonstruieren.

Eine Reise in wenigen Angaben festhalten

Notieren Sie Reisetag, Start, Ziel, gebuchte Züge, geplante Ankunft und tatsächliche Ankunft. Wenn Sie nicht gefahren sind oder abgebrochen haben, schreiben Sie das stattdessen auf. Unterschiedliche Abläufe brauchen unterschiedliche Angaben.

Beschreiben Sie den Verlauf knapp und sachlich. Beispielsweise: „Der gebuchte Zug fiel aus. Ich bin mit der angebotenen Ersatzverbindung um … Uhr angekommen.“ Verwenden Sie nur Zeiten und Umstände, die Sie tatsächlich kennen. Für die Verspätung zählt das Ziel Ihrer Fahrkarte.

Ticket und zusätzliche Ausgaben getrennt ablegen

  • Fahrkarte beziehungsweise Buchungsnachweis und Auftragsnummer.
  • Reservierungsbeleg, wenn Sie deren Erstattung beantragen.
  • Rechnungen und Quittungen für geltend gemachte Zusatzkosten.
  • Vorhandene Informationen über Ausfall, Ersatzverbindung und Hilfeangebote.
  • Fallnummer und bisherige Antworten, wenn Sie schon einen Antrag gestellt haben.

Eine Quittung allein beweist noch nicht, dass jede Ausgabe erstattungsfähig ist. Erklären Sie, warum sie wegen der Störung notwendig wurde und welche Hilfe angeboten wurde. Voraussetzungen für Bus, Taxi oder Hotel prüfen.

Quellen: DB: Häufige Fragen zu Fahrgastrechten

Kopien behalten und Dateien lesbar machen

Für den digitalen Antrag sollten Belege vollständig und gut lesbar sein. Fotografieren Sie die ganze Quittung, nicht nur den Endbetrag. Bewahren Sie Originalbelege mindestens bis zur abschließenden Bearbeitung auf; sie können nachgefordert werden.

Wenn Sie Unterlagen per Post einreichen, folgen Sie den Vorgaben des offiziellen Formulars zu den erforderlichen Originalen. Fertigen Sie vorher Kopien für Ihre eigenen Unterlagen an. Schicken Sie Dokumente nicht mehrfach über verschiedene Wege, ohne eine vorhandene Fallnummer zu nennen.

Quellen: DB: Häufige Fragen zu Fahrgastrechten · DB: Fahrgastrechte beantragen

Für mehrere Reisen die Fälle trennen

Eine kleine Ablage pro Reise hilft: Reisedatum, Fahrkarte, Belege, eigener Antrag und Antwort zusammen. Bei einem neuen Anliegen erkennen Sie dann, welche Zahlung bereits geleistet wurde und welcher Betrag noch offen ist.

Fordern Sie denselben Fahrpreis nicht gleichzeitig als vollständig erstatteten Betrag und nochmals als Grundlage einer zusätzlichen Zahlung, ohne die unterschiedlichen Voraussetzungen zu klären. Entschädigung, Erstattung und Zusatzkosten unterscheiden.

Den passenden Weg und Brief auswählen

Die Unterlagen senden Sie über den offiziellen Antragsweg an die zuständige Stelle. Hier auf dieser Website brauchen Sie keine Tickets, Bankdaten oder Ausweise hochzuladen. Unsere Vorlagen helfen nur beim Formulieren und bleiben in Ihrem Browser.

Antrag digital oder auf Papier stellen. Wenn bereits eine Ablehnung vorliegt, ist eine nachvollziehbare Rückfrage mit Fallnummer meist hilfreicher als derselbe Erstantrag noch einmal. Eine Ablehnung prüfen und gezielt nachfragen.

Eine passende Briefvorlage auswählen